Ich bin Mama! Was sind Deine Superkräfte?

„Wie?! Du geht`s wieder Vollzeit arbeiten?!“ „Und dann hast Du noch Zeit für  Haushalt, Kind und Familie und um zu nähen, Schnittmuster und Ebook`s zu erstellen und Dein Label am Laufen zu halten?“  „Wie schaffst Du das nur?“ Diese Fragen bekomme ich in letzter Zeit oft gestellt! Erst recht, seit dem ich wieder arbeiten gehe! Timing, Baby!!! Timing ist alles! Prioritäten setzen auch! Darf ich denn als Mama nicht mehr das tun was mir wichtig ist?! Muss ich mich als Mama nun komplett für meine Familie aufopfern und mich selbst nach ganz hinten schieben? Und darf ich als Mama keine Zeit mehr für mich und meine Bedürfnisse haben oder muss ich meine Interessen ganz und gar aufgeben? Ist es nun verboten Spaß zu haben oder muss ich jetzt zum Lache in den Keller gehen? Ich denke nicht! Diese Vorurteile als Mama hast du keine Zeit mehr für nichts, stimmt nicht und kann ich auch nicht bestätigen!

Ein Kind verändert Dein Leben und krempelt es komplett um, keine Frage! Man übernimmt von einen Tag auf den anderen Tag eine riesen große Verantwortung für dieses kleine Wesen welches den Schutz und die Geborgenheit seiner Eltern braucht und man ist von dieser neuen Situation völlig geflasht. Ich habe mal in einem Buch gelesen, dass werdende Eltern (gerade beim ersten Kind) sich mit Dingen wie „Wie richten wir das Kinderzimmer ein?“, „Haben wir alles auf unsere Erstausstattungs-To-Do-Liste abgehakt?“ oder „Welcher Kinderwagen ist der Beste?“ beschäftigen, aber nicht damit wie es die erste Zeit mit einem Kind sein wird! Das fand ich ganz passend! Theorie ist das Eine, die Praxis das Andere! Wenn ich an unsere Anfangszeit nach der Geburt denke, muss ich ein bisschen schmunzeln. Irgendwie kam alles anders als ich es mir in der Schwangerschaft vorgestellt habe! Stillen und ein 4h-Rhythmus…Paahhhhh, denkst’e! Meine Bedürfnisse wurden erstmal nach hinten gestellt, um voll und ganz für das kleine Wesen da zu sein. Unsicherheit, Schlafmangel, Abgeschlagenheit, Fläschchen geben, Windeln wechseln, Fläschchen geben und wieder Windeln wechseln, Baby-Entertainment, Hormonschwankungen und Gefühlschaos. Aber alles ganz selbstverständlich, auch wenn es oft nervenraubend und anstrengen ist/war, die Freude und das Glück überwiegen. Immer und immer wieder. Ein Lächeln oder ein weiterer erreichter  Meilenstein reicht, alles ist vergessen und die Mama ist glücklich!

Versteht mich nicht falsch, ich bin gerne Mama und ich liebe es meinen Sohn um mich zu haben. Ich kann mir nichts schöneres mehr vorstellen, als mit ihm jeden Tag zu spielen, mit ihm Spaß zu haben und zu Lachen, mit Ihm die Welt zu entdecken, mit Ihm zu kuscheln und ihm beim Groß werden zu zuschauen. Seitdem ich Mama bin, ist Langeweile für mich zum Fremdwort geworden. Jeder Tag steckt nun voller neuer Entdeckungen und hält so einige Überraschungen parat. Mein Leben als Mama ist durchdachter und strukturierter, es ist aber auch voller Sorge und trägt eine riesen Verantwortung, mehr als jemals zuvor. Das Wort Zeitmanagement hat für mich eine völlig neue Bedeutung bekommen. Meine Zeitfenster nutze nutze ich deutlich effektiver und ich schaffe heute so manche Dinge während des zwei-stündigen Mittagsschlafes von Emil, wofür ich früher einen kompletten Tag gebraucht hätte! Dann gibt es aber auch die Tage an denen ich wieder und wieder nichts schaffe, ich völlig fertig vom Job heim komme, sich der Abwasch in der Küche türmt, frisch gewaschene Wäsche im Wäschekorb vor sich hin knittert, man durch die Fenster kaum noch etwas sieht, sich der Müll stapelt und der Staubwedel geschwungen werden müsste. Läuft bei mir! Solche Tage an denen einfach alles scheiße ist, nix so ist wie es sein sollte, man völlig überfordert im größten Chaos steht und einfach nur wegrennen möchte. Ich glaube jede Mama kennt diese Situationen und erlebt sie mehrfach!

 


Und genau an solchen Tagen sollten wir Mama`s daran denken, dass wir nicht nur Mama`s sind! Wir sind keine Maschinen, die auf Knopfdruck funktionieren und wir sollten uns nicht selbst geißeln nur weil dies und das noch nicht erledigt ist! Wir sollten uns die Zeit nehmen um einfach mal an uns zu denken und das machen was uns gut tut. Das ist enorm wichtig, um glücklich und ausgelassen zu sein! Es ist nicht immer einfach, das gebe ich zu und auch ich muss mir „Mom-Time“ freischaufeln, aber es ist machbar! Mein Sohn steht an erster Stelle und hat oberste Priorität, aber danach komme ich. Ich liebe es morgens um 05:00 Uhr aufzustehen, wenn alle noch schlafen und ich die Ruhe genießen kann! 45 Minuten nur für mich, um mich zu schminken und zu frisieren, sich für den Tag startklar zu machen. Ich brauche das für mich und für mein Wohlbefinden! Mein Job ist mir wichtig, gut für den Kopf und ich komme unter Menschen! Ich liebe es einmal im Monat zum Nail-Design zu gehen. Für mich, abschalten und verwöhnen lassen. LimeNox ist mein Hobby, aber auch harte Arbeit! Das muss ich dazu sagen! Sobald das Kind schläft,  sitze ich oft bis spät abends in meinem „Homeoffice“, tüftel an neuen Ideen und Schnittmustern, nähe hübsche Sachen, pflege meinen Blog und meine Internetseite oder beantworte Email`s! Warum? Weil ich es liebe, gern mache  und ich den kreativen Ausgleich zum Mama-Alltag einfach brauche!   Ich liebe es shoppen zu gehen, mich hübsch anzuziehen, einen Abend ohne Kind mit meiner Besten zu verbringen, hin und wieder bis tief in die Nacht feiern zu gehen. Ich bin eben nicht nur Mama, was mir unheimlich wichtig ist und worauf ich sehr viel Wert lege. Ich möchte mich nicht komplett verändern, nur weil zusätzlich ein Kind auf meiner TO-DO-Liste steht! Ich liebe meinen Sohn, ich liebe aber auch meinen Job, mein Hobby und ich liebe es auch weiterhin „Frau“ sein zu dürfen! Denn das eine schließt das andere doch nicht aus, oder?

Es gibt Frauen die alles aufgeben was ihnen lieb und wichtig ist, alles nur für Ihrer Kinder tun, nur über Kinderthemen sprechen und sich dabei komplett außer Acht lassen! Aus Zeitmangel, Bequemlichkeit, warum auch immer. Aber was machen diese Frauen  20 Jahre später, wenn Ihre Kinder selbstständig sind und das „Nest“ verlassen?! Holen Sie dann alles nach was sie für Ihre Kinder aufgegeben haben?!

Prioritäten setzen ist das A und O! Natürlich ist es nicht einfach Familie, Haushalt, Job und Freizeit mal so einfach, mir nichts dir nichts, zu jonglieren, vieles geht nur auf Umwegen, oft müssen Abstriche gemacht werden, Pläne werden komplett umgeschmissen und neu geschmiedet und ohne meinen Partner könnte ich auch den Vollzeitjob nicht wuppen. Ohne die fürsorglichen Großeltern oder die liebe Nachbarin, wäre so manch kleine Auszeit nicht möglich und für so liebe Menschen bin ich unendlich dankbar. Auch ich schaffe nicht immer alles und es bleibt so vieles liegen, denn auch mein Tag hat nur 24h. Und doch läuft alles irgendwie. Es muss. Manchmal mit Verzögerung, aber es läuft.

Also liebe Mama`s, lasst doch die Bügelwäsche auch einfach mal Bügelwäsche sein (ich versuche jetzt „knitterfrei“ aufzuhängen*hihi*), bringt den Müll am nächsten Tag runter und bei den grauen Wetter lohnt es sich erst Recht nicht die Fenster zu putzen. Mom-Time bekommt Ihr nicht geschenkt, Ihr müsst sie Euch nehmen! Nehmt Euch einfach die Zeit, für Euch, für Eure Hobby`s und Eure Familie! Schminkt Euch, lackiert Euch die Nägel, treibt Sport, trefft Euch mit Freundinnen, lest ganz entspannt ein Buch…wenn es für Euch wichtig ist, macht es! Bewahrt Euch die Person die Ihr vor der Geburt wart, gönnt es Euch und nehmt Euch einfach diese kleinen Auszeiten vom Mama-Alltag. Ihr könnt Euch selbst treu bleiben obwohl oder gerade weil Ihr Mama seid! Wenn ihr es nur wirklich wollt!

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Kommentare: 8
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